Brüder & Co.: Die Sonderermittler (1)

Von Sockenpuppen, Sonderermittlern und Mobbing

Die Fake Brothers

The Fake Brothers&Friends

 

Im Internet, in den sog. sozialen Netzwerken, ist es durchaus üblich, mit Pseudo-Namen zu agieren. Dagegen ist nichts einzuwenden. Seriöse Journalisten und Blogger hingegen arbeiten lieber mit ihrem Klarnamen, stehen sie doch mit ihrer Reputation zu dem, was sie veröffentlichen. Auf Facebbok ist der Klarname sogar Pflicht, auch wenn sich viele nicht daran halten und sich einen oder gar mehrere Fake Accounts zulegen.
Kritisch wird diese Vorgehensweise, wenn man diese Fake Accounts zum Zweck des Mobbings nutzt, wenn man unter Phantasienamen, wie etwa „Besorgter Leser“, Rufmordkampagnen gegen unliebsame Mitbürger startet. Der Grund dafür ist klar: man kann so juristisch nicht belangt werden für das, was man an Beleidigungen, Rufmord und Lügen über missliebige Personen im Internet verbreitet. Ermittlungen von Staatsanwalt und Polizei verlaufen schnell im Sande, laufen die Accounts dieser Internetkriminellen doch über Server, die, vernetzt über mehrere Kontinente, nicht mehr kontrollierbar sind. Selbst eine E-Mail Adresse lässt sich so nicht mehr einer bestimmten Person zuordnen.

So weit, so schlecht. Kommen wir nun zu unserem konkreten Fall. Nennen wir ihn Fake Brothers and Friends.

Kurz zur Vorgeschichte.
Eine Frau, aufgewachsen in einer evangelikalen Sekte, vermutet zudem, ein Kuckuckskind zu sein. In dieser Konstellation eine Katastrophe in der Welt der heiligen Menschen. Sie bricht aus dieser geistigen Enge der Frömmler aus, begibt sich auf Spurensuche, sammelt Indizien, sucht Zeugen, stößt immer wieder auf Mauern des Schweigens.
Schließlich beginnt sie im Juni 2013, ihre Geschichte in Form eines DokumentarRomans auf einem Blog im Internet zu veröffentlichen. Einerseits, um das schon Gefundene zu dokumentieren, andererseits, um über diesen Weg in die Öffentlichkeit, zu neuen Informationen zu kommen.
Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben den Vorabveröffentlichungen zur Entstehungsgeschichte der Biografie KIND DER SCHANDE auf WordPress, enstand, sozusagen im Rahmenprogramm, eine höchst eigenwillige, teils kriminell-mönströse, eigene Story.

Zur Verdeutlichung: Ergab die Dokumentation zur Entstehung der BiografieDokumentation in 67 Kapiteln rund 250 DIN A4 Seiten, so blähten sich die begleitenden Kommentare zu diesen 67 Kapiteln auf mehr als 2.300 DIN A4 Seiten auf.
Grund genug, dieser Story neben der Story einmal nachzugehen.